Sport- und Kultur in Marburg

Das Sport- und Kulturevent fand auch in diesem Semester wieder an einem gemeinsamen Wochenende statt. Nach einem mehrstündigen Vortrag über die kulturellen und sportlichen Aktivitäten verschiedenster Städte in Deutschland, entschied sich die Aktivitas den weiten Weg nach Mittelhessen, genauer gesagt nach Marburg, auf sich zu nehmen. Gespannt auf die kulturellen Highlights der Stadt und die Herausforderungen der nahegelegenen Kartbahn, fieberten wir alle auf den 09. November hin. An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal bei BB Ginderella und BB Royal für die Organisation und die Mühen bedanken.
Wir trafen uns also am Samstag dem 09. November um 7:30Uhr auf dem Parkplatz hinter M41 um die Reise nach Marburg anzutreten. Wie so oft gab es auch dieses Mal wieder jemanden der es nicht pünktlich zur Abfahrt um 8:00 Uhr schaffte. Auch nach mehreren Versuchen den BB telefonisch zu erreichen, war dieser spurlos verschwunden. Es stellte sich heraus, dass dieser sich trotz mehreren Weckern noch im Traumland befand – über die Gründe hierfür lässt sich nur Rätseln, ein Zusammenhang mit der Kneipe der T.V. Arminia am Vorabend kann aber ausgeschlossen werden. Um 8:20 Uhr waren wir dann endlich vollzählig und konnten mit unserem charmanten Busfahrer Sahit und einer stolzen Zahl von 26 Teilnehmern nach Marburg aufbrechen. Nach einer sehr amüsanten Busfahrt und dem anschließenden Bezug unseres Hostels, machten wir uns auf den Weg zu der geplanten Stadtführung durch Marburg.
Die Kreisstadt Marburg in Mittelhessen liegt zwischen Frankfurt am Main und Kassel und hat neben ihren knapp 80.000 Einwohnern auch einen wunderschönen historischen Altstadtkern inklusive Landgrafenschloss zu bieten, welches auch das Ziel unserer Stadtführung war. Da in Marburg kaum nennenswerte Industrie während des zweiten Weltkrieges angesiedelt war, blieben vor allem die unzähligen Fachwerkhäuser und Gebäude im gotischen Stil bis heute in einem sehr guten Zustand. Marburg ist mit einem Studentenanteil von etwa einem Drittel der Gesamtbevölkerung sehr durch die Universität und das damit verbundene studentische Leben geprägt. Dies macht sich auch durch die stattliche Anzahl von 29 Korporationen mit teilweise atemberaubenden Grundstücken bemerkbar.
Beeindruckt und durstig durch die vielen Kilometer Fußweg, machten sich einige Aktive anschließend auf die Suche nach einer Stärkung, während andere sich entschieden einige Minuten im Hostel zu entspannen und das gelernte zu verdauen. Wenig später trafen wir uns zu einem gemeinsamen Imbiss in einem Burgerrestaurant um uns auf unser Abendprogramm vorzubereiten. Um auch das korporierte Leben in Marburg kennen zu lernen, hatte unser X BB Vitalis vorab keine Kosten und Mühen gescheut und unzählige Verbindungen in Marburg kontaktiert. Auf die Einladung einiger Verbindungen teilten wir uns aufgrund unserer großen Anzahl in zwei Gruppen auf und besuchten unter anderem die AMV Fridericiana und die K.St.V. Thuringia.
Am nächsten morgen hatten es tatsächlich alle ohne größere Verletzungen in unser Hostel zurückgeschafft und wir konnten in neuer frische zu unserem Sportevent aufbrechen. Die Kartbahn im nahegelegenen Hungen erwartete uns um 11.00Uhr und wurde für 2h nur von uns genutzt. Es stellte sich schnell heraus wer bereits erste Erfahrungen im Kartfahren hatte und wer seine Premiere im Umgang mit kleinmotorisierten Fahrzeugen genoss. Da die Strecke nur Platz für 9 Fahrer gleichzeitig bot, teilten wir uns frühzeitig in gleichstarke Gruppen auf und kämpften in der jeweiligen Gruppe bei mehreren Durchfahrten um die beste Rundenzeit. Anschließend trafen wir uns auf Pizza und Pasta um die verbrauchten Reserven wieder aufzufüllen und um die Heimfahrt gut durchzustehen.
Am Sonntagabend um 20:20Uhr kamen wir wieder in Esslingen an. Mehr oder weniger geschafft von dem ereignisreichen und sehr gelungenen Wochenende, verabschiedeten wir uns und traten den restlichen Heimweg an. Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein ohne dessen finanzielle Unterstützung es vermutlich nicht für alle 26 Teilnehmer möglich gewesen wäre dieses wunderbare Ereignis zu erleben.

Autor: Zippy

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