Semesterrückblick WS 2021/2022

Das 215. Farbensemester startete mit dem Vorsatz das erste Semester nach Corona zu sein. Einige Veranstaltungen konnten tatsächlich wie zu besten Zeiten stattfinden, andere mussten doch noch in kleinerem Rahmen bleiben. Auf dem Staufenhaus wurde viel gearbeitet, gefeiert und studiert und der Kontakt zu anderen Verbindungen, mit all seinen Vorzügen und Unbequemlichkeiten, lebte ebenfalls wieder auf.

Bei der Chargenwahl freute ich mich sehr in meinem letzten Studiensemester vor der Masterarbeit noch für das Amt des Seniors gewählt zu werden. Mit viel Motivation und guten Vorsätzen starteten wir so in das erste Semester nach der für alle schweren Zeit beinahe ohne Präsenzveranstaltungen. Auch meine Conchargen hatten noch die Zeit vor der Pandemie erlebt und so war das Ziel klar: Das Verbindungsleben wieder in gewohnte Bahnen lenken, um den neueren Staufen zu zeigen, wie vielseitig und schön es ist Teil dieser Gemeinschaft zu sein.
Bereits vor Beginn des Vorlesungsbetriebs gab es auf dem Haus das erste Highlight. Weil dank der Hilfe der Aktiven vor dem Staufenhaus ein neuer Bodenbelag gelegt wurde, lud der AHV zum gemeinsamen Grillen ein. BB Royal übertraf sich dabei mal wieder selbst am Grill und bereitete allen ein wunderbares Buffet. Der restliche Abend konnte mit dem Essen auch mithalten und so starteten alle freudig ins Semester. Die ersten Convente und die Antrittskneipe konnten wie gewohnt in Präsenz stattfinden. Für viele war die Antrittskneipe die erste Veranstaltung mit vollem Kneipsaal und auch für mich als Senior war es ein besonderer Abend, an den ich gerne zurückdenke.
Unsere allsemesterliche Stundentenparty, die TNF wurde seit langer Zeit ebenfalls wieder durchgeführt, zwar etwas kleiner als vor der Pandemie und nur für geladene Gäste, aber dennoch war einiges los auf dem Haus. Sowohl wir als auch die Ordnungshüter in Esslingen durften sich über eine TNF ohne Zwischenfälle freuen. Außerdem fand das Skat- und Pokerturnier in kleinem Rahmen wieder statt, damit die Staufen das Kartenspielen nicht ganz verlernen.  Zum Jahresende hin und das restliche Semester über mussten die Veranstaltungen leider wieder kleiner werden, dennoch waren die Weihnachtsfeier und die Abschlusskneipe weitere Höhepunkte des Semesters.

Der Austausch mit den anderen Bünden lebte während des WS 2021/2022 wieder auf und so wurden sich gegenseitig Besuche abgestattet und enge Freundschaften sowie die ein oder andere Liebelei entstanden. Das Sicherstellen von Couleur wurde ebenfalls wieder aufgenommen, was zu einigen netten Abenden aber auch einigen Konflikten und viel Schlichtarbeit für die Chargia führte.

Während des Semesters wurden einige besondere Projekte realisiert. So wurde ein neuer, sehr schön verzierter Bollerwagen gebaut, es entstanden zwei Insektenhotels, von denen eines im Staufengarten und eines Werbewirksam am Hochschulstandort Flandernstraße steht und es wurde eine Zeitkapsel im Staufengarten vergrabe, welche am 150. Stiftungsfest wieder herausgeholt werden und von unserer heutigen Aktivitas berichten soll.

Alles in allem kann ich zufrieden auf das vergangene Semester zurück blicken in dem die Staufia vieles bewegt hat und ich an der Aufgabe des Seniors wachsen durfte. Dafür möchte ich mich bei meinen Conchargen, der Aktivitas und dem AHV herzlich bedanken. Für das kommende Semester hoffe ich, dass uns Corona endlich loslässt und wir wieder ohne Einschränkungen dem Verbindungsleben nachgehen dürfen. Die Aktivitas ist dafür mehr als gut aufgestellt und schaut voller Zuversicht in die Zukunft.

Autor: BB Schnäpsle

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